Über TEJO
Auftrag und Vision
In der Region Antwerpen bietet TEJO primäre ambulante therapeutische Begleitung für junge Menschen mit psychischen Problemen an. TEJO ist eine Gruppe von Jugendtherapeuten, die auf ehrenamtlicher Basis im Rahmen der neu geschaffenen Vereinigung „Jeugdtherapeuten zonder grenzen vzw“ arbeitet.
Es handelt sich um eine niedrigschwellige, anonyme und kostenlose Initiative.
TEJO ist eine Initiative von Ingrid De Jonghe. Sie lancierte die Idee für TEJO im September 2009. Anlass für die Entwicklung dieses Pilotprojekts war der große Mangel an Betreuungsmöglichkeiten für Jugendliche mit psychischen Problemen.
- Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die im Rahmen der besonderen Jugendhilfe betreut werden, ist seit um 36 % gestiegen (vgl. aktuelle Berichterstattung, Fach- und wissenschaftliche Literatur, Untersuchungen).
- Es gibt lange Wartelisten für Hilfe bei den Zentren für psychische Gesundheit/Zentren für Schülerbegleitung; ein Drittel der Jugendlichen in der besonderen Jugendhilfe haben psychische Probleme.
- Aus einem Untersuchungsprojekt der Plantijn Hogeschool Antwerpen über psychosoziale Betreuung (2008-2009) geht hervor, dass 80 % der 140 Einrichtungen für Jugendliche, die kontaktiert wurden, das Angebot für ambulante psychologische Hilfe als unzureichend ansehen. Über 80 % würden ein Netzwerk von Jugendtherapeuten mit Fachkenntnissen in der besonderen Jugendbetreuung in Anspruch nehmen.
Es besteht folglich dringender Bedarf für präventive, niedrigschwellige, ambulante therapeutische Dienste, um rechtzeitig auf die komplexen, aktuellen Fragen unserer Kinder und Jugendlichen eingehen zu können und dadurch eine Eskalation zu vermeiden. TEJO hat im März 2010 im Haus in der Bredestraat 2 im Zentrum von Antwerpen seine Tätigkeit aufgenommen.
Für alle Kinder und Jugendlichen zwischen 10 und 20 Jahren, die:
- psychische Probleme haben;
- für die eine Reihe von therapeutischen Gesprächen nützlich sein kann, in denen ihnen geholfen wird, ihren eigenen Weg wiederzufinden.
Motivierte Jugendtherapeuten begleiten diese Jugendlichen. Die Therapeuten werden besonders geschult, um besser auf die Welt der Jugendlichen ausgerichtet zu sein. Ein Unterstützungsteam von externen Fachleuten berät die Jugendtherapeuten regelmäßig. Das Pilotprojekt wird durch die Provinz Antwerpen, die Stadt Antwerpen, BULO und CERA unterstützt. Das Projekt wurde von Anfang an genau verfolgt; die Ergebnisse werden an den Flämischen Gesundheitsminister weitergeleitet.
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